Zwischen den Welten

Warum ich mich mit Bipolarität beschäftige

Lange bevor ich wusste, was Bipolarität ist, fiel mir etwas anderes auf:

Bestimmte Themen kehrten in meinem Leben immer wieder zurück.

Menschen änderten sich.

Orte änderten sich.

Berufe änderten sich.

Doch die Muster blieben oft dieselben.

Konflikte.

Verluste.

Identitätsfragen.

Nähe und Distanz.

Freiheit und Verantwortung.

Ordnung und Chaos.

Erst viele Jahre später begann ich zu verstehen, dass das Leben offenbar in Schleifen lernt.

Eine Lektion erscheint selten nur einmal.

Sie kehrt zurück.

Manchmal leise.

Manchmal mit voller Wucht.

Manchmal in Gestalt anderer Menschen.

Manchmal in uns selbst.

Heute betrachte ich viele dieser Erfahrungen als Reflexionsschleifen.

Nicht als Strafen.

Nicht als Schicksal.

Sondern als Möglichkeiten zu erkennen, was bisher unbewusst geblieben ist.

Als später die Diagnose Bipolarität hinzukam, veränderte sich mein Blick erneut.

Ich begann Zusammenhänge zwischen Stimmung, Energie, Wahrnehmung, Verhalten und Lebensereignissen zu erkennen.

Dadurch wurde aus einem scheinbaren Chaos langsam ein Muster.

Und aus einem Muster entstand die Frage:

Wie lernen Menschen eigentlich?

Diese Seite ist ein Teil meiner Suche nach Antworten.