Smoked Pulled Chicken Burger – Der Burger, bei dem Servietten versagen
Es gibt Burger.
Und dann gibt es Burger, bei denen man nach dem ersten Bissen merkt, dass man definitiv zu wenige Servietten bereitgelegt hat.
Genau so einer ist das hier.
Rauchiges Pulled Chicken, cremige Cheddar-Sauce, Jalapeños, Avocado-Creme, knusprig getoastete Buns und eine gute Portion BBQ-Sauce.
Sauber essen?
Vergiss es.
Lecker?
Absolut.
Zutaten
Für das Pulled Chicken
- 1 Bio-Huhn
- Salz
- 1 Tasse BBQ-Sauce
Für die Cheddar-Sauce
- 150 g Cheddar, gerieben
- 1 Tasse Milch
- 1 TL Mehl
Für die Burger
- eingelegte Jalapeños
- Zwiebelringe
- Rucola
- Hamburger Buns
Für die Avocado-Creme
- 1 Avocado
- etwas Zitronensaft
Für die Burger-Sauce
- 4 TL Mayonnaise
- 1 TL Pickle Relish
- 1 TL Chilisauce
Außerdem
- 2 TL Butter
Schritt 1 – Das Huhn macht die Arbeit
Das Bio-Huhn großzügig salzen.
Nicht übertreiben, aber auch nicht schüchtern sein.
Dann kommt es bei etwa:
110 °C indirekter Hitze
für ungefähr:
4 Stunden in den Smoker
Jetzt passiert etwas Wunderbares:
Du musst eigentlich gar nichts tun.
Das Huhn liegt da.
Der Smoker arbeitet.
Der Rauch macht sein Ding.
Und du kannst entspannt ein Getränk deiner Wahl genießen und so tun, als würdest du hochkomplexe BBQ-Wissenschaft betreiben.
Schritt 2 – Die Saucen-Station
Während das Huhn langsam vor sich hin räuchert, kümmern wir uns um die wichtigen Dinge.
Burger-Sauce
Mayonnaise, Relish und Chilisauce verrühren.
Fertig.
Mehr Wissenschaft steckt da nicht dahinter.
Avocado-Creme
Die Avocado mit etwas Zitronensaft pürieren.
Das sorgt für Frische und verhindert gleichzeitig, dass die Avocado aussieht, als hätte sie schlechte Laune bekommen.
Cheddar-Sauce
Jetzt wird es gefährlich lecker.
Die Milch in einem Topf erhitzen.
Den geriebenen Cheddar mit dem Mehl vermengen und langsam in die warme Milch geben.
Unter ständigem Rühren schmelzen lassen.
Irgendwann verwandelt sich alles in eine herrlich cremige Käsesauce.
Falls du jetzt bereits einen Löffel probierst:
Verständlich.
Schritt 3 – Pulled Chicken
Nach etwa vier Stunden sollte das Huhn wunderbar zart sein.
Vom Grill nehmen.
Kurz abkühlen lassen.
Dann das Fleisch von den Knochen lösen und mit zwei Gabeln auseinanderzupfen.
Jetzt die BBQ-Sauce dazugeben und gründlich vermengen.
Ab diesem Moment wird es schwer, nicht ständig davon zu naschen.
Schritt 4 – Die Buns verdienen Liebe
Die Burger-Buns halbieren.
Die Schnittflächen mit etwas Butter bestreichen.
Dann auf dem Grill bei direkter mittlerer Hitze goldbraun anrösten.
Dieser Schritt wird oft unterschätzt.
Ist aber einer der Gründe, warum ein guter Burger deutlich besser schmeckt als ein mittelmäßiger.
Schritt 5 – Der Zusammenbau
Jetzt kommt alles zusammen.
Und zwar in genau dieser Reihenfolge:
Untere Bun-Hälfte
- Burger-Sauce
- Pulled Chicken
- Cheddar-Sauce
- Zwiebelringe
- Rucola
- Jalapeños
Obere Bun-Hälfte
- Avocado-Creme
Deckel drauf.
Tief durchatmen.
Bewundern.
Foto machen.
Denn die nächsten Sekunden werden chaotisch.
Das Finale
Jetzt einfach reinbeißen.
Die Cheddar-Sauce läuft.
Die BBQ-Sauce tropft.
Die Jalapeños sorgen für den kleinen Tritt in den Hintern.
Die Avocado bringt die perfekte Frische.
Und das rauchige Pulled Chicken verbindet alles zu einem Burger, der irgendwo zwischen BBQ-Himmel und totaler Eskalation liegt.
Fazit
Wenn Pulled Pork und Cheeseburger ein gemeinsames Kind hätten, würde es wahrscheinlich genau so aussehen.
Rauchig.
Saftig.
Käsig.
Scharf.
Und völlig übertrieben.
Also genau richtig.
Und dann: ESSEN! 😉
