BBQ Sauce

Funderburk’s BBQ Sauce

Mal ehrlich:

Eine gute BBQ-Sauce entscheidet oft darüber, ob etwas einfach nur gegrillt wurde oder ob die Leute später noch davon erzählen.

Und das Beste?

Eine richtig gute BBQ-Sauce braucht keine 37 Zutaten, keine geheimen Industriearomen und keinen Doktortitel in Lebensmittelchemie.

Nur ein bisschen Zeit, ein paar gute Zutaten und einen Topf.

Diese Sauce ist süß, würzig, leicht rauchig, ein kleines bisschen scharf und passt zu praktisch allem, was schon einmal Kontakt mit einem Grill hatte.

Pulled Pork?

Ja.

Pulled Chicken?

Oh ja.

Rippchen?

Sowieso.

Burger?

Absolut.

Pommes?

Urteile nicht über mich. 😉


Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 1½ EL Zucker
  • 1 frische Chilischote
  • 175 ml Apfelsaft
  • 100 ml Ketchup
  • 3 EL dunkler Balsamico-Essig
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Worcestersauce
  • 1 TL Tabasco
  • ½ TL schwarzer Pfeffer

Schritt 1 – Die Basis

Die Schalotten schälen und fein würfeln.

Die Chilischote ebenfalls klein schneiden.

Wer es etwas schärfer mag, lässt die Kerne drin.

Wer am nächsten Morgen noch Gefühle im Mund haben möchte, entfernt sie.

Die Schalotten in einem kleinen Topf mit etwas Öl glasig anschwitzen.

Nicht verbrennen.

Wir machen BBQ-Sauce, keine Kohle.


Schritt 2 – Die Magie beginnt

Jetzt den Zucker dazugeben.

Unter Rühren langsam karamellisieren lassen.

Sobald die Schalotten leicht goldbraun werden und es anfängt fantastisch zu riechen, bist du auf dem richtigen Weg.

Falls Nachbarn plötzlich über den Gartenzaun schauen:

Normal.


Schritt 3 – Alles rein

Jetzt kommen die restlichen Zutaten in den Topf:

  • Apfelsaft
  • Ketchup
  • Balsamico
  • Sojasauce
  • Worcestersauce
  • Tabasco
  • Pfeffer
  • Chili

Einmal gut umrühren.

Kurz aufkochen lassen.

Und dann die Hitze reduzieren.


Schritt 4 – Geduld wird belohnt

Die Sauce jetzt gemütlich einkochen lassen.

Kein Stress.

Keine Hektik.

Einfach gelegentlich umrühren und beobachten, wie sie langsam dicker wird.

Je länger sie einkocht, desto intensiver werden die Aromen.

Irgendwann erreicht sie genau den Punkt, an dem man versucht ist, den Kochlöffel ständig abzulecken.

Das ist meistens das Zeichen, dass sie fertig ist.


Der Geschmack

Was diese Sauce so gut macht, ist die Balance:

Der Apfelsaft bringt Fruchtigkeit.

Der Balsamico sorgt für Tiefe.

Die Sojasauce liefert Umami.

Der Zucker rundet alles ab.

Und Chili sowie Tabasco geben genau den kleinen Tritt, den eine gute BBQ-Sauce braucht.

Nicht zu scharf.

Nicht zu süß.

Einfach ausgewogen.


Mein Tipp

Die Sauce schmeckt direkt nach dem Kochen schon hervorragend.

Richtig gut wird sie aber nach einer Nacht im Kühlschrank.

Dann verbinden sich die Aromen und alles wird noch runder.

Falls sie überhaupt so lange überlebt.


Fazit

Eine gute BBQ-Sauce muss nicht aus der Flasche kommen.

Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld bekommst du eine Sauce, die deutlich besser schmeckt als die meisten Fertigprodukte.

Und wenn plötzlich jemand Brot holt, nur um die Reste aus dem Topf zu kratzen:

Dann hast du alles richtig gemacht. 😉

Smoke it. Dip it. Love it.